Mark @ Work

Nach dem erfolgreichen Abschluss meiner Berufsausbildung als Industrieelektroniker (Fachrichtung Gerätetechnik) bei den Stadtwerken München arbeitete ich ein halbes Jahr bei der ehemaligen Bosch Telecom als Servicetechniker im Bereich Unixserver und Telefonalnlagen. Da zu dieser Zeit die Y2k-Panik groß war, fuhr ich in ganz Bayern von Kunde zu Kunde und brachte deren Unix-Systeme auf den neusten Stand.

Nach der Zeit bei Bosch stand für mich der Zivildienst an, diesen absolvierte ich im Beratungsbüro der Caritas in einem Münchner Asylbewerberheim. Dort war ich zuständig für die Unterstützung der Asylbewerber bei Behördenangelegenheiten, Planung und Durchführung von Kinderfreizeiten, Kontakt zu den Schulen und für den ganzen Papierkram, der so im Büro anfiel. Grundsätzlich war diese Zeit eine sehr wertvolle Erfahrung für mich, jedoch ist es erschreckend zu sehen, welch Elend mitten in München existieren kann und wie hilflos manche Einrichtungen und Organisationen damit umgehen.

Da schon lange für mich feststand, das ich mehr aus mir machen wollte, war das nächste Ziel ein Studium. Dies geht jedoch nicht ohne die nötigen Voraussetzungen, daher begann ich schon währen dem Zivildienst mit einem Vorbereitungskurs (Abendschule) auf die Berufsoberschule. Die Zeit zwischen Zivildienst und Berufsoberschule überbrückte ich bei der Firma EEPD GmbH in Weichs. Dort war ich als Testfeld-Techniker angestellt um die Embedded-Mainboards nach der Fertigung zu testen und ggfs. zu reparieren.

Mit einem Jahr Vollzeitschule habe ich dann an der Marian-Batko-Berufsoberschule die nötigen Grundvoraussetzungen geschaffen, um mich an der Fachhochschule München einschreiben zu können. Doch welcher Studiengang? Elektrotechnik oder Informatik? Für beide hatte ich eine Zulassung... Da der Fachbereich Elektrotechnik jedoch eine Vertiefungsrichtung "Technische Informatik" anbot, entschied ich mich für Elektrotechnik. Nach einem erneuten Zwischenstopp bei EEPD begann das Studium.

Da elternabhängiges BaföG nicht wirklich ausreichend ist, um in München überleben zu können, hielt ich mich mit mehreren Nebenjobs während des Grundstudiums über Wasser. So arbeitete ich als Installateur für EIB-Bussysteme, führte Schulungen und Support für einen Photographen durch (Adobe Photoshop & Apple) und arbeitete als technische Hilfskraft bei der Heinl GmbH (Konstruktion von Laserdioden für Luft und Raumfahrt).

Im Rahmen meines Studiums erhielt ich die Gelegenheit, beim IT-Dienstleister Logic_Net GmbH ein spannendes und erfolgreiches Praxissemester zu absolvieren. Als Werksstudent war ich anschließend während meines Hauptstudium bei der Schwesterfirma MCE-ETV GmbH angestellt, einem mittelständischen IT-Systemhaus. Dort arbeite ich auch heute noch als Senior Consultant, Projektleiter und Entwickler.

Mehr über mich und meinen berulichen Hintergrund gibt es auf Xing zu finden.

joomla template 1.6
template joomla